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Der Herr ist auferstanden! Halleluja!

Erstellt von Pfarrerin Friederike Hecker | |   Andacht

Das ist die eigentliche Kernbotschaft unseres christlichen Glaubens: Der Gott, der auf die Erde herabgekommen und Mensch geworden ist, stirbt einen elenden Tod am Kreuz.

Aber er verbleibt eben nicht wie ein ganz normaler Mensch in seinem Grab, in das er gelegt wurde, sondern er verlässt dieses Grab, er überwindet den Tod, ja er besiegt den Tod, er überlebt ihn – er ersteht auf. Diese Gewissheit feiern wir an Ostern, dem eigentlich höchsten Festtag der Christenheit.

Aber wie gewiss ist uns diese Botschaft eigentlich? Der Glaube an einen Gekreuzigten ist heute kaum weniger anstößig als vor 2000 Jahren. Und was hat der Tod Jesu Christi mit mir zu tun? Was soll es mir bringen, an einen zu glauben, der andere heilen und sogar von Tod auferwecken konnte und selbst hingerichtet wurde und nachweislich am Kreuz starb? Oder war der vielleicht gar nicht tot? War da vielleicht gar kein Wunder der Auferstehung, sondern ein Betrug – seine Jünger haben ihn weggeschleppt und behauptet, er sei auferstanden.

Seit Jahrhunderten gibt es immer wieder solche Überlegungen, werden immer wieder darüber Bücher geschrieben, dass es „kein(en) Tod auf Golgatha“ gab. Was aber niemanden davon abhält, dennoch Ostern zu feiern, mit (Oster)Eiern DAS Symbol des Lebens schlechthin zu verteilen und auch nicht, mit Schmuck in Form von Kreuzen Geld zu machen. Oder mit Hilfe eines Kreuzes die Identität des christlichen Abendlandes zu beschwören.

Das Kreuz aber ist nicht irgendein Symbol und Ostern nicht ein Feiertag unter vielen. Jesus Christus ist zu unserer Erlösung am Kreuz gestorben. Jesus Christus hat die Schuldigkeit meines Lebens mit sich ans Kreuz genommen. Ich darf auf die Gnade Gottes und die Vergebung des Menschen, an dem ich schuldig werde, hoffen. Und diese Hoffnung darf ich haben, weil Jesus nicht nur gekreuzigt wurde, sondern er auch auferstanden ist. So verkündet es uns Jesus selbst mit dem Spruch für den Ostermorgen aus dem Buch der Offenbarung: „Christus spricht: Ich war tot und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offb 1,18).

Ich wünsche Ihnen diese fröhliche Gewissheit und ein gesegnetes Osterfest!

Aber er verbleibt eben nicht wie ein ganz normaler Mensch in
seinem Grab, in das er gelegt wurde, sondern er verlässt dieses Grab, er
überwindet den Tod, ja er besiegt den Tod, er überlebt ihn – er ersteht auf.
Diese Gewissheit feiern wir an Ostern, dem eigentlich höchsten Festtag der
Christenheit.
Aber wie gewiss ist uns diese Botschaft eigentlich? Der Glaube an einen
Gekreuzigten ist heute kaum weniger anstößig als vor 2000 Jahren. Und was hat
der Tod Jesu Christi mit mir zu tun? Was soll es mir bringen, an einen zu
glauben, der andere heilen und sogar von Tod auferwecken konnte und selbst
hingerichtet wurde und nachweislich am Kreuz starb? Oder war der vielleicht
gar nicht tot? War da vielleicht gar kein Wunder der Auferstehung, sondern ein
Betrug – seine Jünger haben ihn weggeschleppt und behauptet, er sei
auferstanden.
Seit Jahrhunderten gibt es immer wieder solche Überlegungen, werden immer
wieder darüber Bücher geschrieben, dass es „kein(en) Tod auf Golgatha“ gab.
Was aber niemanden davon abhält, dennoch Ostern zu feiern, mit (Oster)Eiern
DAS Symbol des Lebens schlechthin zu verteilen und auch nicht, mit Schmuck
in Form von Kreuzen Geld zu machen. Oder mit Hilfe eines Kreuzes die
Identität des christlichen Abendlandes zu beschwören.
Das Kreuz aber ist nicht irgendein Symbol und Ostern nicht ein Feiertag unter
vielen. Jesus Christus ist zu unserer Erlösung am Kreuz gestorben. Jesus
Christus hat die Schuldigkeit meines Lebens mit sich ans Kreuz genommen. Ich
darf auf die Gnade Gottes und die Vergebung des Menschen, an dem ich
schuldig werde, hoffen. Und diese Hoffnung darf ich haben, weil Jesus nicht nur
gekreuzigt wurde, sondern er auch auferstanden ist. So verkündet es uns Jesus
selbst mit dem Spruch für den Ostermorgen aus dem Buch der Offenbarung:
„Christus spricht: Ich war tot und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu
Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offb 1,18).
Ich wünsche Ihnen diese fröhliche Gewissheit und ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Pfarrerin Friederike Hecker

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