Rückblicke

Christnacht in Beiersdorf

Schon Anfang November zeichnete es sich ab, dass unser Beiersdorfer Bäumchenziehen nicht wie gewohnt stattfinden kann. Es sollte jedoch auf keinen Fall ausfallen und Ideen dazu waren schnell geboren. Da ein gemeinsames Singen nicht möglich war, nahmen wir die Klaviermusik im November auf und sangen dazu eine Solostimme ein. Diese Aufnahmen bekamen dann alle Kinder und Jugendliche, die sonst auch gern dabei gewesen wären. Ursprünglich waren gemeinsame Aufnahmen in kleinen Gruppen geplant, aber als das auch nicht mehr möglich war, nahm jeder für sich alleine die Stimme Zuhause auf. Jede diese Stimmen wurde dann mit der Klaviermusik zusammengemischt und ergab dann einen vollen Chor. Aufgrund der Abstandreglungen mussten wir auch die Anzahl der Bäumchen in der Kirche reduzieren, sodass letztendlich nur noch zwei der eigentlich über 20 Bäumchen mitziehen konnten. Dazu wurden die vorher aufgenommene Musik eingespielt. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, sind wir komplett neue Wege gegangen und haben die Christnacht live über YouTube gestreamt! Möglich war das durch ein geniales Technik- Team aus Jugendlichen (12 bis 15 Jahre) unserer Gemeinde, die mit nur einem Tag Vorbereitung die Tonund Bildmischer übernahmen und dabei einen echt guten Job gemacht haben! Danke euch! Wir hatten sogar Zuschauer aus der ganzen Welt dabei "#$%. Trotzdem hoffe ich, dass wir nächstes Jahr wieder gewohnte Wege gehen können. Denn irgendwie fehlt was, wenn es die Nudeln mit dem lebendigen Pudding als Nachtisch nicht in großer Gemeinschaft geben kann. Zuletzt noch ein Dank an alle, die das möglich gemacht haben: Für das Einspielen und Einsingen der Musik zum Proben, an alle Kinder und Jugendlichen für Stimme einsingen, an das Technik-Team, den Jugendlichen mit den Bäumchen, dem Nachbarn für das Internet, dem Kantor für spontane zusätzliche Musikaufnahmen und der Pfarrerin, dass sie sich auf alles spontan eingelassen hat. Kein Dank erhält der Marder für das Anfressen des gemieteten Internetkabels.

Johannes Noack