Die „Schärpen“ am Altar der Kirche von Dürrhennersdorf – Eine regionale Besonderheit
Im Gottesdienst am Sonntag, dem 9.8.26, wurde das Rätsel um die Schärpen des Altars der Kirche Dürrhennersdorf gelüftet. Es handelt sich dabei um sogenannte Vorhaltetücher für die Feier des Heiligen Abendmahles. Aufgabe und Sinn dieser Tücher ist es, dass nichts vom gereichten Brot und Wein verloren geht oder gar auf den Boden fällt. Seit dem Kirchenneubau von 1874/75 sind diese Tücher ununterbrochen Bestandteil aller Paramente. Im Gottesdienst konnten alle Paramente und Altargeräte besichtigt werden. In dem gelungenen Abend wurde voller Dankbarkeit auf diese regionale Besonderheit, ja Einmaligkeit hingewiesen. Möge das Abendmahl als Zeichen für Leib und Blut Jesu Christi damit weiterhin wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste bleiben.
Peter Mieth
Unser Kantorat ist verkauft!
Das große Winkelhaus an der Beiersdorfer Str. 12, welches Eigentum der Kirchgemeinde Schönbach war, hat einen neuen Besitzer gefunden.
Bei diesem historischen Gebäude (Foto um 1860) handelt es sich um zwei rechtwinklig zusammengebaute Umgebindehäuser. Das erste stammt aus dem Jahre 1792 (Giebel zur Straße) und das andere wurde 1830 errichtet (zurückgesetzt parallel zur Straße). Bis in die 1990er Jahre war es mit bis zu fünf Mietparteien bewohnt, unter anderem wohnte jahrelang unser Kantor Gretschel mit Frau (bei ihr haben viele Schönbacher Schulkinder die Christenlehre erlebt) in diesem Haus. Danach stand das Haus bis auf eine Wohnung leer. Ein Sanierungs- und Umnutzungsversuch im Jahre 2005 wurde auf halbem Wege abgebrochen.
Das Haus wurde zuerst als Erbpacht und danach zum Verkauf ausgeschrieben. Nachdem einige auswärtige Interessenten vom Kauf zurückgetreten waren, hat sich nun doch ein Schönbacher Handwerker gefunden, der sich der großen Aufgabe annehmen will, das Haus zu retten und so viel wie möglich der alten Substands zu erhalten, auch in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz.
Die Kirchgemeinde ist dankbar, dass sich ein Schönbacher Käufer gefunden hat und wünscht ihm viel Kraft und Gottes Segen zum Gelingen dieser Aufgabe.
die KGV Schönbach
Ausfahrt ins Blaue des Seniorenkreises Schönbach
Die diesjährige Ausfahrt am 03.06.2026 ins Blaue des Seniorenkreises Schönbach und lieben Freunden
Es war wieder so weit, die Fahrt ins Blaue startete am 03.06.26. Wir waren alle gespannt, was sich unsere Pfarrerin Frau Baudach hatte einfallen lassen. Es ging in westliche Richtung mit einem sehr gut besetzten Bus. Die Landeshauptstadt war dieses Mal das Ziel, das Diakonissenkrankenhaus. Dort wurden wir von einer netten Mitarbeiterin herzlich begrüßt und gleich zum Mittagessen in den Speisesaal des Krankenhauses geführt. Dort warteten 3 leckere Gerichte zur Auswahl auf uns. Und allen hat es sehr gut geschmeckt. Nach dem schmackhaften, reichlichen Essen ging es in die Krankenhauskirche zu einer Mittagsandacht mit Orgelspiel. Anschließend wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und es begann die Besichtigung der Hostienbäckerei. Wir wurden mit der Fertigung vertraut gemacht. Diese werden von hier aus deutschlandweit vertrieben, auch in Schönbach finden wir sie. Im Anschluss ging die Gruppe in die Fertigung der Paramente. Hier wurden wir mit der Fertigung und Reparatur dieser vertraut gemacht und siehe da, an der Wand hingen die grünen, gereinigten und reparierten Paramente aus der Schönbacher Kirche. Diese durften wir dann gleich mitnehmen. Wir waren begeistert von der Herstellung dieser Artikel. Nun wurden die Gruppen getauscht und wir erhielten in der Kirche über das geschichtliche Entstehen und die Gegenwart der Dresdner Diakonissenanstalt einen interessanten Vortrag. Die Diakonissenanstalt Dresden besteht seit 1844 und ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands.
Nach einer kurzen Wanderung gelangten wir zum Hotel am Schwanenhaus und wurden mit dem Lift ins Cafe Blanc gebracht. Dort erwarteten uns festlich gedeckte Tische mit einer großen Auswahl an Torte und Kuchen. Da ging das Herz auf, so was hatten wir bei unseren Fahrten noch nicht erlebt. Es sah nicht nur ausgezeichnet aus, es schmeckte auch so. Nach diesem kulinarischen Aufenthalt ging es nun wieder zum Bus und wir traten unsere Heimreise in die Oberlausitz mit tollen Eindrücken an. Gegen 20:30 Uhr waren wieder wohlbehalten in der Heimat angekommen. Ein schöner interessanter Tag ging zu Ende. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Pfarrerin Baudach für die gelungene Fahrt ins Blaue und freuen uns schon wieder auf das kommende Jahr und sind gespannt, wohin uns die Reise führt.
Ursula Bräuer
Sommerliches Duett mit Saxophon und Orgel
Im Rahmen des Oberlausitzer Orgelsommers 2026 wurde auch unsere Kirche bzw. Orgel zu einem Konzert ausgewählt. Dieses fand am 12. Juli statt. Da es das einzige Konzert mit Saxophon und Orgel innerhalb der 30 Veranstaltungen des Orgelsommers war, fanden außergewöhnlich viele Musikliebhaber den Weg nach Schönbach. Die Saxophonistin Anna-Marie Schäfer ist bereits eine international bekannte und gefragte Musikerin und das Besondere ist, dass sie aus Schönbach stammt und hier aufgewachsen ist. Zusammen mit dem Kantor Amadeus Egermann spielten beide als „Sommerliches Duett“ sehr gefühlvolle und harmonische, aber auch beschwingte Stücke von großen internationalen Komponisten. Ihr großes musikalisches Können führten uns beide bei den entsprechenden Solostücken vor. Dafür gab es einen großen Applaus, der mit einer Zugabe belohnt wurde. Vielen Dank an Anna-Marie Schäfer, dem Kantor Amadeus Egermann sowie dem begeisterten Publikum aus nah und fern für dieses außergewöhnliche und gelungene Konzert.
Sabine Kreisel
Achtung! Änderung beim Gottesdienstgeläut!
Ab Sonntag, dem 6. September, wird immer vor dem Gottesdienstbeginn geläutet. Wenn der Gottesdienst um 9:00 Uhr beginnt, wird 8:55 Uhr geläutet. Um 9:00 Uhr beginnt das Orgelvorspiel. Wenn der Gottesdienst um 10:30 Uhr beginnt, wird 10:25 Uhr geläutet. Wir wollen verhindern, dass sich der Gottesdienst weit in die Mittagszeit erstreckt, denn manchmal haben wir um 14:00 Uhr bereits den nächsten Gottesdienst. Diese Regelung soll einheitlich für alle Gottesdienste und Veranstaltungen gelten.

