Austauschrunde für pflegende Angehörige

jeden ersten Dienstag im Monat, 14:00-15:30 Uhr, Kinder-Jugend-Bildungsstelle (Hauptstraße 75,02791 Oderwitz)

Wir schaffen gemeinsam einen offenen, sicheren Raum für pflegende Angehörige bei Kaffee und Kuchen. Fragen oder Anmeldungen richtenSie bitte an die Inklusionsbeauftragte des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Löbau-Zittau, Anne Kaufmann; Telefon: 0151 2905 9471 E-Mail: anne.kaufmann@evlks.de.

Abschied und Dank

Pfarrerin Maximiliane Rehm wurde am 12. Juli in einem Gottesdienst aus ihrem Dienst im Kirchspiel verabschiedet

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht ging es Ihnen wie so manchen, die kürzlich feststellten, dass sie ihre Pfarrerin nicht mehr treffen - auch nicht im Gottesdienstplan. Oder Sie haben meine Andacht im letzten Gemeindebrief von Abram, der zuhause bleibt, gelesen und sich gedacht, dass es darin nicht von ungefähr um Entscheidungen und Veränderungen ging. Offener konnte ich im Mai noch nicht schreiben, denn die Entscheidungen auf den kirchlichen Leitungsebenen waren noch nicht gefallen. Fakt ist: Ich trete am 1. September 2026 eine neue Pfarrstelle im Schwesterkirchverhältnis Stollberg im Erzgebirge an, mit Dienstsitz in Stollberg. Über Abkündigungen, Einladungen und Aushänge wurde zum Verabschiedungsgottesdienst am 12. Juli eingeladen.  Die Predigt stand unter zwei biblischen Verheißungen: Zuerst der Jahreslosung -

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5)

Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Versprechen mich selbst so stark in diesem Jahr herausfordert. Ich bin gern im Ev.-Luth. Kirchspiel Oberes Spreetal und seinen Kirchgemeinden gewesen. Die Gemeinschaft zwischen den Gemeinden war mir immer wichtig, deshalb freue ich mich über die Schritte, die wir alle gemeinsam geschafft haben. Natürlich lastet es auf uns allen, dass wir nicht genügend Personal sind. Das verändert die Arbeit - ist aber für mich kein Grund zum Wechseln.

Die Gründe für den Wechsel der Dienststelle finden wir vorwiegend im familiären Bereich. Inzwischen leben meine Familie und ich zehn Jahre in Eibau. Die Eltern meines Mannes werden älter, und wir wollen künftig nicht mehr 250 km fahren, um den Abstand zu den Eltern zu überwinden. Dazu kommt, dass es für zwei miteinander verheiratete Pfarrpersonen nicht so leicht ist, eine Stellenkombination zu finden, die für beide und für die Familie insgesamt passt. Diese Kombination hat sich nun schneller gefunden, als wir erwartet hatten. Wir möchten die Chance nutzen, denn wir wissen nicht, ob sie sich noch einmal so auftut. Schließlich sollte unsere jüngste Tochter Johanne in diesem Sommer eingeschult werden, was im Falle eines Stellenwechsels noch in diesem Jahr bedeutet hatte, dass ihr ein Schulwechsel in der Grundschulzeit erspart bliebe. Deshalb haben wir uns entschieden und uns beide auf zwei verschiedene Stellen im Ev.Luth. Kirchenbezirk Annaberg beworben. Da unser mittleres Kind Konja noch ein Jahr bis zum Abitur hat, teilen wir als Ehepaar uns deshalb für dieses Jahr örtlich auf: Ich gehe mit Johanne voraus nach Stollberg, quasi als Vorhut, Stephan bleibt mit Konja noch ein Jahr in Eibau, quasi als Nachhut. Das hat den Nebeneffekt, dass der mit unserem Stellenwechsel verbundene doppelte Verlust im Kirchspiel etwas allmählicher eintritt und mehr Zeit bleibt, entsprechende Veränderungen zu veranlassen.

Damit war klar, dass mein Wechsel noch in die Sommerferien fallen würde und nicht mehr in den Kirchennachrichten Juni-August angekündigt werden konnte. Dass mancher Abschied dadurch nicht persönlich erfolgen konnte, bedaure ich. Im Pfarramt Eibau liegt noch für ein Jahr ein Büchlein aus, in das Grüße und Gedanken für mich geschrieben werden können. Gleichzeitig möchte ich von Herzen für all die liebevollen Worte und Gesten sowie alle weitere Unterstützung zu meiner Verabschiedung danken! Sie werden mir noch lange nachgehen.  Ich lasse dieses Kirchspiel nur schweren Herzens hinter mir. Wer mich kennt, weiß, dass es mir am Herzen liegt. Am 12.7. enthielt die Evangeliumslesung ein Versprechen Gottes durch Jesus Christus, an das wir zu jeder Taufe erinnern:

„Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Auf dieser Basis mutet Gott uns zu, dass wir neu werden, mit jedem Schritt durchs Leben. Er traut es uns zu. Das ermutigt mich für den Weg, der vor uns liegt: vor uns als Familie, und ebenso vor Ihnen als Kirchspiel und vor jeder und jedem persönlich. Ich wünsche Ihnen, dass dieses Neuwerden Perspektiven aufmacht, die jetzt noch verborgen sind.

Ihre Pfarrerin Maximiliane Rehm

Alltagspilgern 2026 / 2027

Die nächsten Etappen auf dem ökumenischen Pilgerweg finden

  • vom 20. bis 22. September 2026 (So-Di)
  • vom 31.03. bis 03. April 2027 (Mi-Sa) sowie
  • vom 15. bis 18. September 2027 (Mi-Sa) statt.

Im September 2026 und April 2027 können jeweils noch 1-2 Personen mitgehen. Signalisieren Sie Ihr Interesse gern frühzeitig! Buon camino!

Pfarrer Stephan Rehm

Kinder- und Jugendchor Ebersbach probt wieder

„Du hast lange nach Gott gesucht und ihn gefunden.“  Ein Dank an alle, die für das Christophorus-Musical Stimmen, Instrumente, andere Talente, Freude und Zeit mitgebracht haben, um unser Gotteslob zum Klingen zu bringen.

Apropos „gesucht – gefunden“: Herzlich willkommen zum Singen im Ebersbacher Kinder- und Jugendchor! Ab der ersten Schulwoche treffen wir uns freitags im Ebersbacher Kantorat, Hauptstraße 64: Kinderchor (Vor- & Grundschulalter): 15:30 Uhr; Jugendchor: 16:30 Uhr.

Kommt vorbei und meldet Euch gern bei mir (03586 / 7078427; Ma-us.Egermann@t-online.de). Euer Kantor Amadeus Egermann

Auf Daniels Spuren unterwegs

Haben Sie schon gehört, dass im Juli wieder Kinder aus dem ganzen Kirchspiel ihre Ferien „auf der Regenbogenstraße“ in Ebersbach begonnen haben? Es wurde gespielt und gesungen, gesägt und aus Perlen oder Schrumpffolie tolle Basteleien hergestellt. Wir entdeckten die Bedeutung unserer Namen, was der Glaube mit einer Rettungsdecke zu tun hat und wie wir Gott jederzeit in der Not „anrufen“ können. Gute Unterstützung fanden wir bei den Regenbogenkindern und den Teamern (=ehrenamtliche Mitarbeiter). Vielen Dank an alle, die geholfen haben!

Ihre Gemeindepädagoginnen Annegret Firl und Tabea Werner

Gottesdienstpraktikum: Aus dem Alltag unserer Konfis

Im Konfirmandenunterricht habe ich viel über den christlichen Glauben, die Bibel und Kirche gelernt. Wir haben über wichtige Themen des Lebens gesprochen und gemeinsam Neues entdeckt.  Das Gottesdienstpraktikum hat mir gezeigt, wie ein Gottesdienst vorbereitet und durchgeführt wird. Dabei konnte ich einen guten Einblick in das Gemeindeleben gewinnen und neue Erfahrungen sammeln.

Hanna Hempel, Konfi aus Oppach