Hauskreis Junger Erwachsener
monatlich montags 19:30, wechselnde Wohnzimmer; ansprechbar: Pfarrerin Friederike Seidel
Ein Wunder - Wir wachsen! Mit einem Mal sind wir 9 Leute! Als ich diese fixe Idee hatte, hätte ich nie gedacht, dass wir binnen von 2 Monaten einen so tollen und großen Hauskreis zustande bekommen: Junge (oder junggebliebene) Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40. Mit sehr viel Humor, Knabberkram, Gott und Musik - Gott weiß, wohin er uns trägt.
Wenn du dich angesprochen fühlst (auch gerne aus anderen Kirchgemeinden), komm doch zu uns!
Lebendiger Adventskalender
In den vergangenen Jahren war der Wunsch gewachsen, den Lebendigen Adventskalender auch für Oppach und Umgebung wieder zu beleben. Was andere Orte schaffen, muss doch auch hier möglich sein. So suchte ich mir gleichgesinnte Ansprechpartner: Ulrike Schmidt von der katholischen Gemeinde, Ulrike Wagner aus Taubenheim und Elisabeth Noack aus Beiersdorf. Gemeinsam überlegten wir bereits im Herbst, welche bisherigen und potentiell neuen Gastgeber wir ansprechen könnten. So verteilten wir viele Briefe an kirchliche Gruppen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen. Wir freuten uns sehr, dass sich unser Adventskalender gut füllte. Nun wurde es für alle Gastgeber spannend. Man weiß vorher nie, wie viel Gäste kommen werden... Egal, ob fünf oder 40: Eine halbe Stunde Auszeit und Besinnung auf das, was Advent bedeutet, ist in kleiner und großer Runde schön. Die Adventskalender-Nummern an den Türen verkündeten, wann sie sich öffnen würden und Maria und Josef machten sich auf den Weg durch unsere Orte. So unterschiedlich wie die Gastgeber waren, so unterschiedlich waren die Abende. Los ging es am 01.12. mit einer Lesung auf der Gemeindeverwaltung. Auch die Kitas unserer drei Orte und das Oppacher Pflegeheim begrüßten uns als Gäste. Die Allianz-Agentur war ebenso dabei wie der Keglerverein Beiersdorf, wo es leckere Gulaschsuppe und „eine ruhige Kugel zu schieben“ gab. Die musikalischen Klänge beim Adventsanblasen, der Kammermusik, mit den Bläsern und dem Männerchor versetzten uns in vorweihnachtliche Stimmung. Eine Herzensangelegenheit war es auch für unsere hochbetagte Frau Decker aus Beiersdorf und ihre Helfer. Wir hörten vom Bratapfel und den Adventsbräuchen in Erzgebirge und Vogtland und vom Lichterfest in Nepal. Und schließlich steigerte sich mit jedem Adventssonntag die Vorfreude auf den Heiligen Abend. Jetzt waren auch unsere Krippenfiguren an ihrem Ziel angekommen und endlich konnte Weihnachten werden. Wir danken allen Gastgebern für die Mühe und Vorbereitung und allen Gästen fürs Kommen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Adventskalender 2026 und wünschen bis dahin ein behütetes Jahr.
Ines Cyrus

Hutznohmd (Im Rahmen „Lebendiger Adventskalender“ und „Zwischentöne“)
Viele haben sich gefragt „Was ist ein Hutznohmd?“ als am 21.12. 2025 zu Zwischentöne eingeladen wurde. Zahlreich und mit Neugier wurde diese Einladung angenommen. So saßen wir bei Kerzenschein und Glühwein beieinander. Gemeinsam wurde gesungen und musiziert. Das Raachermannel-Lied aus dem Erzgebirge oder Gedichte und Sagen aus dem Vogtland. Auch eine Geschichte aus der Oberlausitz auf Mundart war dabei. Zum krönenden Abschluss wurde noch ein Stück mit der Flöte gespielt. So sind wir alle mit Vorfreude auf das Weihnachtsfest nach Hause gegangen.
Ilka Münch
Romantikabend
Im letzten Jahr begab sich der Ökumenische Kirchenchor Oppach-Leutersdorf unter der Leitung von Kantor Martin Müller auf Chorreise ins Glazer-Bergland - wir berichteten im letzten Gemeindebrief davon. Auf dem Programm stand ein Romantikabend im Theater Bad Altheide/Polanica Zdroj – es war ein Benefizkonzert für die Hochwasseropfer mit deutschem Volksliedgut um Joseph von Eichendorff. Mit dem Romantikabend im Oppacher Rathaus wollten wir die Zuhörer ein Stück daran teilhaben lassen und wir konnten uns noch einmal an die schönen Tage erinnern. Alle Stühle waren besetzt. Ein herzlicher Dank an die Bürgermeisterin Frau Hölzel und Team für die Bereitstellung und Vorbereitung des Ratssaales. Mit einer Weihnachtsmelodie begonnen, genossen wir das bekannte Weihnachtsgedicht von Eichendorff als Balsam, und das mit geschlossenen Augen. In einem großen Bogen führten uns Doris Hensel, Pfarrer Dr. Styra und Kantor Müller durch die Romantik und in die Botschaften unseres guten Gottes zum Abendsegen, nach der wunderbaren Melodie von Thomas Tallis. „Oh Herr mein Gott, jetzt vor der Nacht sei Lob und Ehr dir dargebracht ...“ Das ist unser Jungbrunnen, unsere Quelle. Auch die ca. 70 Gäste erfreuten wir, denn sie spendeten 345,50 € für die Chorkasse.
Frank Jährig