Abschied

Pfarrerin Constance Šimonovská beendet ihren Dienst im Kirchspiel

Wer die Kirchnachrichten als erstes in der Mitte, bei unserem Gottesdienstplan aufgeschlagen hat, wird vielleicht über einen Termin Ende Mai gestolpert sein. „Verabschiedungsgottesdienst“ in der Kirche Spremberg steht da für den 25.5. im Plan, und dabei geht es um meine Verabschiedung aus dem Kirchspiel.

Ja, ich werde im Mai meinen Pfarrdienst im Kirchspiel beenden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen habe ich in den zurückliegenden Monaten gespürt, dass es an der Zeit ist, die Aufgabenfülle zu reduzieren. Wir merken als Familie, dass unsere Eltern in den kommenden Jahren mehr Unterstützung brauchen werden, als das beim gegenwärtigen Arbeitspensum möglich ist. Zum anderen ist der Wunsch stärker geworden, sich anstelle der wachsenden Verwaltungsaufgaben doch wieder stärker dem Seelsorgerlichen und Theologischen zuzuwenden. Ab 1. Mai werde ich darum eine neue Stelle annehmen, und zwar bei der Herrnhuter Diakonie.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, und als Familie sind wir froh, in der Region und damit in Grenznähe bleiben können. Dennoch fällt der Abschied nicht leicht, denn ich weiß, dass ich hier viele engagierte Mitarbeitende und liebgewordene Menschen zurücklasse. Menschen in Kreisen, Gremien und Verwaltung. Menschen, denen Gemeinde am Herzen liegt. Menschen, mit denen es eine Freude war, etwas gemeinsam zu gestalten – Gottesdienste, Räume, Projekte … Dankbar schaue ich zurück auf 10 intensive Jahre.

Unzählige Begegnungen, Bauprojekte und Vakanzen, Kirchspielbildung mit allem, was damit zusammenhängt, Gottesdienste unterschiedlicher Art natürlich, aber auch Stationenwege, Passionsspiele, Kulturprojekte … Der Pfarrberuf ist bunt. Und da, wo es darum ging, neue Formen zu finden oder anzuregen, dass die Grenze zwischen Kirche und „Welt“ durchlässig wird, wo es gelungen ist, Brücken zu schlagen, da hat mir der Beruf immer besondere Freude gemacht.

Viel ist passiert, viel hat sich verändert im Rückblick. Manch Neues ist entstanden, manche Idee aber auch begraben worden. Vieles blieb ungetan. Manche Veränderungen sind sichtbar und deutlich spürbar. Andere dagegen werden erst beim genaueren Hinsehen, Vergleichen, Nachdenken recht bewusst, weil sie allmählich vonstatten gehen. Das Kleiner-Werden unserer Gemeinden ist eine solche Veränderung, aber auch das Zusammenwachsen innerhalb des Kirchspiels ist eine, erkennbar am Miteinander in Gremien, gemeinsamen Gottesdiensten und Projekten, erkennbar an vielen kleinen Verbindungen unter den Gemeinden und an der sich wandelnden Atmosphäre, die damit einhergeht … Ersteres, das Kleiner-Werden, betrifft nicht nur uns und ist kaum aufzuhalten. Letzteres, die Verbundenheit über den eigenen Ort und die eigene Gemeinde hinaus, ist keine Selbstverständlichkeit und doch – aus meiner Sicht – unerlässlich, wenn wir künftig unseren Glauben mit anderen leben wollen.

Ich wünsche Euch, dass es Euch gelingen möge, auf diesem Weg des Miteinanders weiterzugehen!

Zusammenarbeiten und Kräftebündeln – das wird ganz sicher auch in der kommenden Vakanzzeit nötig sein, genauso wie eine Portion Offenheit für Neues und ein weites Herz für den und die anderen.

Nicht nur allen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Kirchgemeinde und Kirchspiel schenke Gott dazu seinen guten Geist, der unterscheiden hilft, was zu tun und zu lassen ist, der immer wieder ermutigt und inspiriert.

Pfarrerin Constance Šimonovská

 

VerabschiedenSiemitunsConstanceŠimonovská am Pfingstmontag, 14:00 Uhr, in Neusalza-Spremberg. Ihre Pfarrstelle wird ab 1. Mai vertreten durch Pfarrer Stephan Rehm.

der Kirchspielvorstand

Austauschrunde für pflegende Angehörige

jeden ersten Dienstag im Monat, 14:00-15:30 Uhr, Kinder-Jugend-Bildungsstelle (Hauptstraße 75, 02791 Oderwitz)

Wir schaffen gemeinsam einen offenen, sicheren Raum für pflegende Angehörige bei Kaffee und Kuchen. Fragen oder Anmeldungen richten Sie bitte an die Inklusionsbeauftragte des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Löbau-Zittau, Anne Kaufmann; Telefon: 0151 2905 9471

E-Mail: anne.kaufmann@evlks.de.

Reine Handarbeit

Wir alle stricken unser Leben jeden Tag ein Stück weiter. Die einen stricken liebevoll und sorgsam; man merkt, welche Freude es ihnen bereitet, ihr Lebenswerk zu gestalten. Die andern stricken mühevoll und ungern. Man merkt, welche Kraft und Mühe es sie kostet, ihren Lebensfaden jeden Tag neu aufzunehmen. Manche wählen ein kompliziertes Muster, andere ein ganz schlichtes. Bei den einen ist es ein buntes Maschenwerk, bei anderen ein Stück in tristen Farben.

Nicht immer können wir die Farbe selber wählen, und auch die Qualität der Wolle wechselt: mal weiß und flauschig weich, mal grau und kratzig. Und öfter lässt man die Maschen fallen, oder sie fallen ohne unser Zutun, und zurück bleiben Löcher und ein unvollständiges Muster. Manchmal reißt der Faden und es hilft nur ein Knoten. Wenn wir unser Leben betrachten, wissen wir genau, welche Stellen das sind. Und oft geschieht es, dass einer sein Strickzeug in die Ecke wirft.

Es bleibt uns verborgen, wie viel Lebensfaden wir noch zu verstricken haben. Aber wir haben die Nadeln in der Hand, können das Muster wechseln, die Technik und das Werkzeug. Nur aufribbeln können wir nichts, auch nicht ein kleines, winziges Stück.

Aber wie es auch geworden sein mag, das Strickwerk unseres Lebens, in Gottes Augen ist es einmalig und kostbar. Unter seinem liebevollen Blick lösen sich Knoten und Verdrehungen, wird Fehlendes ergänzt, verwandeln sich Laufmaschen in Muster. Mit sicherer Hand fügt er unser Strickzeug ein ins Ganze seines großen wunderbaren Schöpfungsmusters.

Kristiane Allert-Wybranitz

Handarbeitskreis

Jeden Montag 18:00 Uhr im Pfarrhaus Neusalza-Spremberg: gemeinsames Handarbeiten. Eingeladen sind alle zwischen 10 und 90 Jahren. Nach einer Andacht arbeitet jeder an seiner mitgebrachten Handarbeit. Ich freue mich auf die Gespräche und den Austausch dabei.

Mit freundlichen Grüßen, Birgit Gocht

Wahljahr 2026

2026 wird gewählt - mehrfach. Im November 2025 hat die 28. Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zum letzten Mal getagt; am 8. März wählen die Mitglieder der Kirchenvorstände sowie alle Ordinierten die 29. Landessynode. Der Kirchenbezirk Lö-bau-Zittau wird drei Synodale wählen. Als Ordinierte kandidieren Pfarrerin Ines Mory und Pfarrer Stephan Rehm; als Nichtordinierte stellen sich zur Wahl Christine Göldner (Ottenhain), Martin Körner (Mittelherwigsdorf) sowie Rosalie Renner (Lauba). Über das Wahlergebnis berichten wir in der nächsten Ausgabe. Außerdem bereitet der Kirchspielvorstand gegenwärtig die Wahl des nächsten Kirchspielvorstandes vor. Dieser wird am 20. September gewählt und dann in einem Kirchspielgottesdienst am 1. Advent in seinen sechsjährigen Dienst eingeführt. Näheres zur Wahl des Kirchspielvorstandes sowie der Neubildung der Kirchgemeindevertretungen lesen Sie in den nächsten Ausgaben.

Pfarrer Stephan Rehm

Hauskreistag in der Petrikirche beflügelt

Aus allen Himmelsrichtungen sind Christen, die sich regelmäßig als Kleingruppe in überwiegend privaten Räumen treffen, am 31.01. nach Freiberg angereist, um sich neue Impulse für ihren Hauskreis zu holen. Herzlichen Dank an die Landeskirche und die vielen Ehrenamtlichen, die uns diesen inspirierenden Tag ermöglicht haben: Predigt von Landesbischof Bilz, eine motivierende Ansprache von Christina Brudereck zum Thema „Himmel im Wohnzimmer. Kirche, die ins Leben passt“, Workshops zu unterschiedlichen (Hauskreis-)Themen, Gespräche zwischen Imbiss und Kaffeetrinken und Wort und Musik von „2Flügel“. So sind auch wir „beflügelt“ wieder nach Hause gefahren und laden Interessierte herzlich zu den Haus- und Gesprächskreisen in unserem Kirchspiel ein - Kontakte unter „Regionale Gemeindegruppen“ und auf den einzelnen Gemeindeseiten. Seien Sie mutig und probieren Sie aus, wagen Sie sich über die Schwelle, denn das, was wir am meisten brauchen, ist Liebe, und die wächst in Gemeinschaft!

Birgit und Annett Gocht

Berlinfahrt – noch freie Plätze!

Freitag, 12. Juni 2026, bis Sonntag, 14. Juni 2026

Auf dem Programm stehen u. a.:

  • Besichtigung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche samt Geheimgang
  • Teilnahme am jüdischen Schabbatgottesdienst
  • Gedenkstätte „Otto Weidt Blindenwerkstatt“
  • Yadegar-Asisi-Mauerpanorama
  • deutschsprachiger Gottesdienst der altlutherischen Gemeinde in Berlin-Steglitz inmitten vieler Menschen aus dem Iran, die Christen geworden sind

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

Pfarrerin Karin Baudach

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Am 18. November 2025 trafen wir, die Junge Gemeinde, uns mit den Konfirmanden der 8. Klasse gemeinsamen Plätzchenbacken im Eibauer Pfarrhaus. Dort standen bereits zwei riesige(!) Eimer Plätzchenteig – teilweise gesponsert von der Bäckerei Becke – für uns bereit. Gemeinsam machten wir uns an die Arbeit. Innerhalb weniger Stunden hatten wir fast 9 kg Plätzchenteig in leckere Weihnachtsplätzchen verwandelt. Gestaunt haben wir auch über die zahlreichen Spenden, die wir in den Adventsgottesdiensten mit unseren Plätzchen einnehmen konnten. Alle Spenden kamen dem Jugenddankopfer, einer jährlichen Spendenaktion der Evangelischen Jugend in Sachsen, zugute, um die Jugendarbeit vor Ort und sachsenweit zu unterstützen. Wir sagen „Vielen Dank!“ für alle Spenden und diesen schönen gemeinsamen Abend!

im Namen der JG Christine Stempin