Passionsweg der Ev. Jugend
Die Evangelische Jugend des Kirchenbezirks Löbau-Zittau gastierte zum Gründonnerstag im Kirchspiel
Am Gründonnerstag fand mit einem Gottesdienst das Erstabendmahl der Konfis Klasse 8 vom Westbereich des Kirchspiels in Oppach statt. Im Anschluss startete der Jugend-Passionsweg der Evangelischen Jugend Löbau-Zittau. Mit ca. 35 Leuten liefen wir durch den Wald unterhalb des Steinklunsen nach Beiersdorf. Dabei wurde das mannshohe Passionskreuz immer von zwei wechselnden Personen von Station zu Station getragen. Unter dem kalten, aber schönen Sternenhimmel liefen wir teils schweigend, teils in Gesprächen vertieft durch die Nacht. Pro Station gab es Inputs vom ökumenischen Jugendkreuzweg „dahinter. tiefer sehen. weiter gehen.“: Wir hörten die Geschichte von Jesu Verhaftung und seinem Leidensweg. Mit Impulsfragen und Mitmachaktionen dachten wir über unser eigenes Leben und Gott nach. Die letzte Station war in der Beiersdorfer Kirche. Danach wurden wir im Beiersdorfer Pfarrhaus mit einem leckeren Imbiss inklusive warmem Tee und Suppe empfangen. Vielen Dank für alle Vorbereitungen v.a. an die Familien Kretschmar, Steinberg und Noack und alle, die sich bei Erstabendmahl und Kreuzweg eingebracht haben.
Gemeindepädagogin Tabea Werner
150 Jahre Posaunenchor Eibau
Ausstellung zum Posaunenchorjubiläum kann bis Herbst besichtigt werden
Der Altarraum der Eibauer Kirche war am Sonntag Misericordias Domini, dem 19. April, mit 28 Posaunenchorbläsern gut gefüllt. Das erste Musikstück mit Bläsern und Orgel im Wechsel sorgte für einen festlichen Beginn des Gottesdienstes. Gefeiert wurde am 19. April in der schön geschmückten Kirche von Eibau das 150-jährige Jubiläum des Posaunenchores Eibau mit einem abwechslungsreichen Programm. Dazu gehörte natürlich Bläsermusik, gespielt im modernen und traditionellen Stil unter Leitung von Landesposaunenwart Tilmann Peter. Es war ein schöner und zu Herzen gehender Gottesdienst. Ein Rückblick zeigte die Geschichte des Posaunenchores und es fand auch eine Übungsstunde in lustiger Form statt. In einer abwechslungsreichen Predigt wurde uns von Pfarrer Stephan Rehm anschaulich vermittelt, dass man auch im Erwachsenenalter das Spielen eines Blechblasinstrumentes erlernen kann. Gott mit unseren Instrumenten und der Musik zu loben und die frohe Botschaft von Jesus Christus zum Klingen zu bringen ist unsere Aufgabe. Dafür wollen wir weiterhin Gottes Segen erbitten.
Unser Landesposaunenwart überbrachte die Glückwünsche der Sächsischen Posaunenmission und ehrte langjährige Bläser. Anschließend beim gemeinsamen Mittagessen von Gottesdienstbesuchern und Bläsern im Pfarrhaus war noch Zeit in der Gemeinschaft für Gespräche. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag zu einem schönen und gelungenen Fest gemacht haben. Besonderer Dank an alle mitwirkenden Bläser des Kirchspiels Oberes Spreetal. Die schön gestaltete Ausstellung in der Eibauer Kirche zum 150-jährigen Jubiläum des Posaunenchores kann man sich noch das gesamte Jahr 2026 anschauen. Unsere Kirchgemeinde hat noch einige Instrumente, die auf neue Mitbläser warten! Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich gern mit einem unserer Kantoren in Verbindung setzen.
Schon in der Bibel im Psalm 150 steht geschrieben:
Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht!
Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit klingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!
Karin Richter

Alltagspilgern - ein Bericht
oder: „mal Luft lassen“ – und: heute kocht der Pfarrer!
Als ich vor einigen Monaten vom „Alltagspilgern“ hörte, dachte ich: Warum eigentlich nicht? Der Kopf war voll, die Gedanken kreisten. Ich hoffte nicht nur auf eine körperliche Herausforderung, sondern auch geistige Ruhe und eine bewusstere Zeit mit Gott. Zugleich war ich mir unsicher, ob die nackte Konfrontation mit mir selbst sich nicht auch als eine zu große Herausforderung entpuppen könnte!?
Aus heutiger Sicht waren die Bedenken unbegründet; die Erwartungen übertroffen! Durch das bewusste Erleben der Zeit – in Gesprächen und im Alleinsein, in der Natur und im Gebet – kehrte ich nach wenigen
„Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und hab keine Angst, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir, überall, wohin du auch gehst.“
und ich kann nur ermutigen, sich selbst auf den Weg zu machen! Die nächsten Etappen auf dem ökumenischen Pilgerweg mit Stephan Rehm finden vom 20. bis 23.09.2026 (So-Mi) vom 31.03. bis 03.04.2027 (Mi-Sa) sowie vom 15. bis 18.09.2027 (Mi-Sa) statt. Und unseren Füßen zuliebe hat er versprochen, dass die Tagesetappen dann unter 20km bleiben ;) Buon camino!
Luisa Schmacht